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nurinst.org |
Gesundheitsversorgung in den jüdischen DP-CampsDie Bedingungen in den Vernichtungs-, Konzentrations- und Arbeitslagern, in Ghettos, Verstecken und auf der Flucht hinterließen nach Kriegsende tausende jüdische Frauen, Männer und Kinder in geschwächtem, wenn nicht miserablem Gesundheitszustand. Die Überlebenden benötigten dringend ambulante und stationäre Behandlung.
Eine erste Versorgung erhielten die Menschen durch Sanitätseinheiten der alliierten Armeen. Viele jüdische Displaced Person Camps richteten eigene Ambulanzen, Krankenstationen oder -häuser und Sanatorien ein, die sie mit der Unterstützung des American Joint Distribution Committee, Wie wurde nun Diagnostik und Versorgung der Kranken in der Notsituation der unmittelbaren Nachkriegszeit gewährleistet? Wurden die körperlichen und seelischen Erkrankungen sowie soziale Aspekte nach der Genesung mitberücksichtigt? Gab es einheitliche programmatische gesundheitspolitische Zielvorstellungen? Nach Abschluss der Recherchen zu diesem bislang kaum erforschten Thema der DP-Geschichte werden die Ergebnisse in einer Publikation zusammengefasst. Ein erster Überblicksaufsatz soll bereits in unserem Jahrbuch nurinst 2012 erscheinen. Bildunterschriften
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